Dienstag, 12. Februar 2019

Bronze bei der Wintertriathlon-WM

Asiago in Italien war Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaft im Wintertriathlon. Das nordische Zentrum "Centro Fondo Campolongo" auf 1500 Seehöhe wartete mit schönen, schneereichen und zugleich äußert anspruchsvollen Strecken auf.

Im Einzelbewerb mussten die Distanzen 8km Crosslauf, 12km Mountainbiken und 10km Langlaufen absolviert werden.
Die unrhythmische 2km lange Laufrunde mit ihren zahlreichen steilen Anstiegen raubte mir schon am Beginn des Wettkampfes sämtliche Energiereserven.

















Nach einem mittelprächtigen Wechsel machte ich dank einer guten Zusammenarbeit mit den Italienerinnen wertvolle Zeit auf die Spitze gut.


Der Kampf ums Podium spitze sich zu - lediglich eine Russin sollte sich auf den Langlaufskiern deutlich vom Rest des Feldes absetzen können. Dahinter wurde es ein enges Rennen um zwei verbleibende Podestplätze. 


Gutes Material - Papa hatte wie so oft den richtigen Riecher beim Wachsen und das nötige Händchen für die perfekte Skiwahl an diesem Tag - und ein sportlicher Kampf mit einem langen Schlussspurt sicherten mir dann die Bronzemedaille!


Den Zieleinlauf konnte ich nicht wirklich genießen, dafür waren die Zeitabstände viel zu eng. Doch die Freude über die gewonnene Medaille stellte sich recht rasch ein, vor allem als mir bewusst wurde, dass ich im Langlaufen mit der äußerst starken russischen Konkurrenz mithalten konnte. 

Von außen werden Ergebnisse oft falsch interpretiert und Rennen als leicht abgestempelt, aber eine Medaille ist immer ein hartes Stück Arbeit!
Und nach getaner Arbeit darf dann auch ein wenig gefeiert werden :)



Sonntag, 23. September 2018

2018 - ein Jahr mit Höhen, Tiefen und Veränderungen

Es ist viel passiert. Ich musste einiges aufarbeiten, Niederlagen bewältigen und konnte Siege feiern.

Alle Jahre wieder startete ich meine Saison schon sehr früh mit den Wintertriathlon-Bewerben. Der schneereiche Winter war optimal um viele KM auf Langlaufschi zurückzulegen und so startete ich gut vorbereitet bei der Wintertriathlon-WM im rumänischen Cheile Gradistei. Ein kleines Biathlonzentrum irgendwo im Nirgendwo mit anspruchsvollen Strecken. Vorfreude und Anspannung prägten die Tage vor dem Rennen. Das Rennen selber verlief anfangs optimal, entwickelte sich aber mit Fortdauer leider nicht zu meinen Gunsten - der 3. Platz bedeutete aber eine weitere internationale Medaille am Ende eines harten Wettkampfes. Den Winter besiegelte ich wenige Wochen später mit meinem insgesamt 8. Staatsmeistertitel im Wintertriathlon.



Von dem Zeitpunkt an drehte sich meine ganze Aufmerksamkeit um das Wort "Polizei" - zuerst hieß es die Dienstprüfung erfolgreich abzulegen und dann wenige Wochen später bei den Polizei-Europameisterschaften im Triathlon mein Bestes zu geben.
Mit guten Trainingsleistungen im Gepäck reiste ich gemeinsam mit meinen Polizeikollegen des Leistungskaders nach Almere/NED. Leider erwischte ich beim Wettkampf einen rabenschwarzen Tag und kämpfte das ganze Rennen über mehr mit mir als mit meinen Kontrahentinnen. Der Kampf hat sich am Ende des Tages aber doch gelohnt, denn unser starkes österr. Damenteam holte sich die Silbermedaille!

Team Österreich mit ÖPOLSV-Präsident, Brgd. Willibald Liberda und Triathlon Fachreferent BzI. Reini Winter


Der Sommer stand dann ganz im Zeichen der Mitteldistanz. Bei den Staatsmeisterschaften in Obertrum bin ich angetreten, um den 3. Sieg in Folge zu holen. Zwar musste ich einsehen, dass an diesem verregneten und kalten "Sommertag" zwei Mädels schnellere Beine hatten - trotzdem konnte ich mich freuen, wieder eine gute Leistung gezeigt und Bronze gewonnen zu haben.



Beim Ironman 70.3 Zell am See Ende August startete ich erstmals als PRO und war äußerst gespannt auf den Vergleich mit der Weltelite. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit und das Radfahren viel dem kurzen Wintereinbruch (mit Schnee am Filzensattel) zum Opfer. Die Veranstalter regierten prompt auf die veränderten Verhältnisse und es wurde ein Swim-Run-Bewerb ausgetragen. Beim längsten Aquathlon meiner Karriere überquerte ich in einem starken PRO-Feld als 8. die Ziellinie.

Zum Ende der Saison durfte ich noch eine schöne Auszeichnung entgegennehmen. Im Palais Dietrichstein wurde mir durch Vizekanzler und Bundesminister für öffentlichen Dienst und Sport, Heinz-Christian Strache, das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen.

Ehrung mit ÖTRV-Präsident Walter Zettinig, Vizekanzler Heinz-Christian Strache, ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner
Am Ende einer langen Saison geht ein RIESENGROSSES DANKESCHÖN an alle Unterstützer, Förderer und Sponsoren! Denn hinter einem erfolgreichen Sportler steht immer ein starkes Team! Ich starte mit neuen Zielen und Herausforderungen in die Trainingsphase für eine neue Saison 2019.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Saisonabschluss

Zum Abschluss einer langen Saison konnte ich noch schöne Siege feiern und dabei gute Leistungen zeigen.

Beim 11. Faakersee Panaceo Triathlon in Kärnten holte ich mir bei schönstem Sommerwetter den Tagessieg und durfte eine weitere wunderschöne Glastrophäe mit nach Hause nehmen.

Der Bewerb diente als letzter Formtest für meine ersten Bundes-Polizeimeisterschaften Mitte September in Schwaz/Tirol. Dort bewältigte ich ein richtiges Mamut-Programm, mit Starts an allen drei Wettkampftagen.

Tag 1 - der Triathlon, war geprägt von Regen und fast winterlichen Temperaturen. Trotz Regen, gefrorenen Fingern und Zehen feierte ich einen schönen Sieg inmitten meiner männlichen Tri-Kaderkollegen. Bei der Eröffnungsfeier am Abend überreichte mir der BM, Mag. Wolfgang Sobotka höchst persönlich die Trophäe für die Bundesmeisterin.

Tag 2 - war für mich ähnlich nass, jedoch um einiges Wärmer. Im Tiroler Olympiazentrum wurden die Schwimmwettkämpfe ausgetragen. Obwohl jetzt 50 und 100m Brust bzw. Kraul nicht gerade zu meinen Lieblingsdistanzen zählen, konnte ich 2 weitere Medaillen hamstern - diesmal in Silber.

Tag 3 - verabschiedete die Teilnehmer mit kitschig blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Ich schnürte noch einmal meine Laufschuhe und ging im 10km-Straßenlauf an den Start. Mit einem kontrollierten Lauf sicherte ich mir ungefährdet meinen zweiten Bundesmeistertitel.

Zum Abschluss der Woche startete ich noch bei den Duathlon-Staatsmeisterschaften über die Kurzdistanz in Deutschlandsberg. Der bestens organisierte Bewerb mit zuschauerfreundlicher, anspruchsvoller Streckenführung hätte sich Sonnenschein verdient...leider schüttete es an diesem Tag wie aus Kübeln!
Der Sieg war an diesem Tag für mich außer Reichweite und so versuchte ich das Rennen kontrolliert und ohne unnötiges Risiko auf der Radstrecke zu beenden.
Mit Gesamtplatz 2 war ich doch zufrieden und komplettierte damit meinen Medaillensatz bei Staatsmeisterschaften in diesem Jahr.


Dienstag, 15. August 2017

3 Wochen - 2 Mitteldistanzen - 2 Siege

Der Sommer stand ganz im Zeichen von zwei wahren Klassikern auf der Mitteldistanz.


Mit dem Sieg beim Trumer Triathlon konnte ich meinen Triumph aus dem Vorjahr wiederholen und durfte in einem sehr engen Rennen mit quasi "Sprintfinish" über die Titelverteidigung jubeln.



Mit dem Tagessieger Horst REICHEL, GER
Top 3 der Damen
3 Wochen späterer startete ich beim WEM - Waldviertler Eisenman. In erster Linie wollte ich mit dem Bewerb und der Strecke "Frieden schließen"...nach meinem ersten DNF im Vorjahr.
Die selektive Strecke wurde durch den teils heftigen Wind zusätzlich erschwert. 
Nach 2 Runden Schwimmen im Herrensee, 90 hügelig-windigen Kilometern (1200 hm) am Rad und einem Crosslauf-Halbmarathon in 4 Runden um den See feierte ich einen Start-Ziel-Sieg.





Fotos @ Martin Nussgruber